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Donnerstag, 24. März 2016

Abschied von Cochabamba

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir uns von Cochabamba. Einerseits  blicken wir auf die schönen Momente mit liebgewonnen Menschen und die beeindruckenden Orte zurück, andererseits freuen wir uns auf unsere Weiterreise Richtung Norden. Gleich heute Abend geht es für uns mit dem Nachtbus weiter nach La Paz. Die restlichen Tage unseres Visums in Bolivien möchten wir in La Paz, Tiwanaku und am Titicacasee verbringen. Danach sind wir schon sehr gespannt auf Peru.

Was wir von den 3 Monaten vermissen werden:

  • sehr gute Freunde mit denen wir viel Lustiges, Unglaubliches und Wunderschönes erlebt haben
  • die Kinder aus dem Projekt, die wir inzwischen sehr lieb gewonnen haben
  • freundliche Bolivianer, die einem freundlich den Weg erklären, interessiert sind woher man kommt, Kellnerinnen die sich für die Verwechslung bei der Bestellung entschuldigen und uns beim nächsten Mal im Restaurant erkennen und als Entschuldigung für das letzte Mal einen Schokoladebrownie bringen
  • die wunderschöne, beeindruckende Landschaft von Bolivien
  • unsere Obst- und Gemüseverkäuferin auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die uns mit Geduld die spanischen Ausdrücke für unser gekauftes Obst und Gemüse beigebracht hat
  • Hop-on-hop-off Truffi fahren
  • auf einem der größten Straßenmärkte Südamerikas, dem La Cancha, einkaufen
Was werden wir nicht vermissen:
  • zu kleine und zu enge Truffis und Fahrer, die so wild fahren, dass man glaub nie anzukommen
  • unhöfliche Bolivianer, die sich überall vordrängeln
  • warten, warten, warten,...
  • Staub

Hier noch ein paar Eindrücke von Cochabamba, unserer Arbeit,  und Freunden

Ausblick auf den Norden  der Stadt



Parkanlagen im Norden der Stadt. Im Süden, im armen Teil der Stadt, ist kaum Grün sichtbar.



Computerunterricht im Centro Juvenil



Unser Wachhund, der uns täglich freudig begrüßt hat.



Der beste Kaffee der Stadt in unserem Lieblingscafe: Mulin Bianco 



La Cancha - hier bekommt man neben Kleidung,  ...



... Schuhen, ...



... Torten, ...



.... Obst und Gemüse alles was man sich vorstellen kann. Es gibt "Abteilungen" mit Fleisch, Souvenirs, Uhren, technische Geräte (Fernseher, Waschmaschinen, etc.), Autozubehör, Schreibwaren und vieles mehr.


Letzte Woche haben wir zum Abschied noch den Parque de la Familia besucht. Eine der wenigen Sehenwürdigkeiten in Cochabamba neben dem Cristo de la Condorida. Ein riesiger Park mit Springbrunnen unterschiedlichster Art. Es gibt Bögen zum durchlaufen, ein Labyrinth aus dem man nur nass wieder heraus kommt und jeden Tag um 20:00 Uhr gibts eine recht aufwendig produzierte Show: tanzende Wasserfontänen mit (österreichischer Walzer-) Musik, Licht und die Geschichte von Bolivien in Form von auf eine Wasserwand projizierte  Videosequenzen.










Wir sind auch sehr dankbar für die vielen guten neuen Freunde aus unterschiedlichsten Ländern die wir hier gefunden haben:


v.l.n.r Österreich, Niederlande, Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Schweden, USA, Bolivien, Schweiz








Muchas gracias Cochabamba!

Ha sido un honor!

Adios!