Nazca stand auf meiner Liste
von Reisezielen seitdem ich vor ein paar Jahren von Nicole einen
Schlüsselanhänger mit einer in Stein eingravierten Nazca-Linie bekommen habe.
Deshalb war es, wie Cusco und Machu Pichu, ein Fixpunkt auf unserer Perureise.
Von Cusco kamen wir nach
einer vierzehnstündigen (unsere bisher längste Fahrt), kurvenreichen Fahrt über
4.000 Meter hohe Pässe um 6:00 Uhr in der Früh in Nazca an. Nachdem wir die
einzigen Fahrgäste waren, die hier ausstiegen, waren wir gleich von zahlreichen
Taxifahrern, Tour- und Hotelvertretern umzingelt, was angesichts unseres Schlafmangels sehr nervig war. Erfolgreich konnten wir alle
abwimmeln und uns auf den Weg zu unserem Hostel machen und unseren wohlverdienten
Schlaf nachholen.
Für den selben Tag stand
Erholung und "nichts tun" auf dem Plan, nachdem wir seit Copacabana
täglich Sightseeing und Aktivitäten am Programm hatten. Außer für notwendige
Erledigungen wie Geld abheben, Lebensmittel einkaufen, Flug für die
Nazca-Linien buchen und Essen gehen, verließen wir das Hostel nicht und
verbrachten die Zeit mit Lesen und Fotos und Videos kopieren und sortieren auf
der Dachterasse des Hostels. Nachdem das Zentrum von Nazca sehr überschaubar
ist und wenig bis keine Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, hatten wir während
unserer Erledigungen auch schnell alles gesehen.
Am nächsten Zag in der Früh
wurden wir von der Fluglinie im Hostel abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Dort mussten wir wieder einmal eine weitere Stunde warten bevor wir in unser
Flugzeug, eine Cessna 207 für sechs Passagiere und zwei Piloten, einsteigen durften.
Innerhalb einer halben Stunde
überflogen wir dann endlich einen Teil der Linien. Um es genießen zu können
braucht man vor allem einen guten Magen, da man die einzelnen Figuren zweimal in 45° Schräglage umfliegt (einmal rechts und einmal links), damit jeder Passagier sie gut sehen kann.
Die Nazca-Linien sind bis
heute noch ein großes Rätsel der Archäologie. Auf 500 km2
findet man etwa 800 gerade Linien, 300 geometrische Figuren und zirka 70 Tier- und Pflanzenzeichnungen, die vom Boden aus nicht als Ganzes zu sehen sind. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Theorien und pseudowissenschaftliche Spekulationen um ihre Funktion. Vermutlich sind sie zwischen 900 vor Christus und 600 nach Christus von den Paracas- und Nazcakulturen erbaut worden. Entstanden sind die berühmten Linien und Figuren relativ einfach. Die dunklen Oberflächensteine wurden im Bereich der vorher abgesteckten Figuren entfernt, sodass der darunter liegende helle gipshaltige Boden der Wüste zum Vorschein kommt.
findet man etwa 800 gerade Linien, 300 geometrische Figuren und zirka 70 Tier- und Pflanzenzeichnungen, die vom Boden aus nicht als Ganzes zu sehen sind. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Theorien und pseudowissenschaftliche Spekulationen um ihre Funktion. Vermutlich sind sie zwischen 900 vor Christus und 600 nach Christus von den Paracas- und Nazcakulturen erbaut worden. Entstanden sind die berühmten Linien und Figuren relativ einfach. Die dunklen Oberflächensteine wurden im Bereich der vorher abgesteckten Figuren entfernt, sodass der darunter liegende helle gipshaltige Boden der Wüste zum Vorschein kommt.
Am selben Nachmittag fuhren
wir noch weiter nach Paracas. Diesmal hatten wir nur gute drei Stunden Fahrt
vor uns.
noch schnell ein Foto vor dem Abflug
unsere beiden Piloten...
haben uns über die Kopfhörer über die Linien informiert
der Wal
eines von vielen Dreiecken im Wüstensand
die Panamerica geht quer durch die Linien
der Astronaut
der Affe mit dem spiraligen Schwanz - Spiralen waren damals ein Symbol für Wasser
der Kolibri
die Spinne
der Papagei
die Hand neben dem Aussichtsturm von dem man aus drei Figuren sehen kann
der Baum