Nach dem Amazonasgebiet
verbrachten wir gemeinsam mit Esther und Armin ein paar Tage in Quito. Quito
darf sich mit 2850 m Seehöhe als die höchste Hauptstadt der Welt rühmen,
nachdem La Paz nur der Regierungssitz von Bolivien und nicht die Hauptstadt
ist. Die Altstadt von Quito ist von kolonialer Architektur geprägt und wurde
weltweit als erste Stadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Somit gibt es in der Altstadt viel zu sehen und wir haben uns die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten an unserem ersten Tag in Quito bei einer Stadtführung zeigen
lassen. Den Abend haben wir mit einem für die Andenregion typischen Heißgetränk, dem Canelazo (Wasser, Zimt, Nelken, Naranjillasaft und Aguadiente) ausklingen lassen.
Obstabteilung in der Markthalle
La Iglesia de la Compañía de Jesús
El Panecillo mit der Virgen de Quito
Einer der wunderschönen kolonialen Innenhofe
Die gigantische Basílica del Voto Nacional ...
... mit den beiden Türmen (den dritten kleinen kann man besteigen).
Durch den Dachstuhl geht es den Turm hinauf
Ausblick vom Turm
Männer am Plaza del Teatro
La Ronda, in dieser Straße bekommt man angeblich das beste Canelazo.
Am nächsten Tag besuchten wir
die 23 Kilometer nördlich gelegene Mitad del mundo. Die offizielle laut GPS
vermessene Äquatorlinie verläuft jedoch 240 m nördlich davon und wird auf dem
Museumsgelände mit keinem Wort erwähnt. Neben einer gelben Linie, die den
Äquator darstellen soll und dem Äquatormonument, gibt es auch ein
Freilichtmuseum über die typischen Häuser, Werkzeuge und Traditionen der
einzelnen ecuadorianischen Regionen, ein Schokoladenmuseum, ein Plantarium und
natürlich zahlreiche Souvinirgeschäfte.
Schokoladenmuseum am Gelände der Mitad del Mundo
Von den Anbaugebieten in Ecuador bis zur fertigen Schokolade wird alles erklärt.
Monolith mit der Erdkugel
Rolf Rüdiger war wieder dabei
Ausblick von oben
Typische Kleidung haben wir natürlich auch probiert
La llama llama ...
Powernapping in der laut Christian schlechtesten Planetariumsshow die er sich vorstellen kann.
Für alle die sich auskennen ... Normalerweise wird in einem Planetarium mit EINER 360° Projektion gearbeitet. Nicht wie hier mit zwei (nicht einmal vernünftig eingestelltnen) uralten, unscharfen XGA Projektoren. LG an Hannes Fally, vielleicht kannst du da mal was richten ;)
An unserem dritten Tag in
Quito fuhren wir mit dem TeleferiQo auf 4000 m hinauf. Von dort kann man bei
noch kühleren Temperaturen als in der Stadt die Aussicht auf Quito genießen.





